Warum Berliner Sportschützen 120 Kilometer fahren
Die Freizeitschützen Zerbst e.V. sind mit mehr als 1.800 Mitgliedern der größte Sportschützenverein zwischen Berlin und Leipzig, und ein spürbarer Teil davon hat eine Berliner Adresse. Der Grund ist weniger die Anlage selbst als das, was in der Hauptstadt fehlt: freie Großkaliberbahnen ohne Warteliste, eine Aufnahme ohne Aufbaustunden und ein Verein, der die Bedürfnisbescheinigung nach zwölf Monaten verlässlich ausstellt.
Wer aus Spandau, Charlottenburg oder Steglitz-Zehlendorf kommt, ist über A10 und A2 in etwa 90 Minuten am Schießstand in der Bahnhofstraße 55. Dort warten fünf klimatisierte 25-Meter-Bahnen mit Zulassung bis 7.000 Joule, elektronische Trefferanzeige und ein Parkplatz, auf dem noch nie jemand nach einer Lücke suchen musste.











